Obst- und Gartenbauverein Fischach e.V.
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Stand: 07. August 2014

Chronik der Mosterei des Obst- und Gartenbauvereins Fischach

Die Bedeutung der Saftgewinnung aus selbst erzeugtem Obst und Beeren und insbesonders die Veredelung sowie die Haltbarmachung bzw. Konservierung der Säfte ist bis in die heutige Zeit stets aktuell geblieben.
So war auch die Zuckergewinnung (Sirup) aus dem Zuckerrübensaft bei Verwendung der Mostgerätschaften im ländlichen Raum, insbesonders in der Zeit der großen Not am Ende des zweiten Weltkrieges, eine bedeutende Bereicherung der damaligen Verpflegungsverhältnisse.
Wie aus unserer Vereinschronik zu entnehmen ist, wurde erstmals bei der Jahresversammlung am 16.02.1936 unter dem damaligen Vorstand Kaspar Denzel im Gasthaus "Zur Post" über das Thema "Mosterei" diskutiert. Hierbei wurde von dem Referenten Ziegler, Fachberater und Bezirksgärtner, ein Süßmostapparat vorgeführt. Wie aus dem Unterton der Zeilen im Protokoll zu entnehmen ist, war ein positiver Überraschungseffekt nicht gegeben.
Das Bedürfnis einer Änderung des damaligen Mostereiverfahrens war offensichtlich dringend notwendig.
Dem Obstanbau, der Pflege der Obstbäume und der Gärten wurde seitens der Regierung eine große Priorität gegeben, so dass die Obstverwertung immer mehr Bedeutung bekam.
Zu dieser Zeit gab es wohl in den Ortschaften einige Obstbaumbesitzer welche Mostereigerätschaften besaßen, aber dessen Inanspruchnahme immer komplizierter wurde.
Um dieser Problematik entgegen zu wirken, wurde bei der Jahresversammlung 1937 der Kauf einer Mostmaschine beschlossen.